Woran wir glauben und was es uns gekostet hat.
Dies ist keine Marketing-Seite. Es ist ein Brief über das, wofür wir Localmind bauen, über einen Tag, der alles veränderte und über die Entscheidungen, die uns heute definieren.
Das Team
Die Menschen hinter
Localmind.
Localmind wurde in Innsbruck von Jeremias Fuchs und Ivan Dukic gegründet, wenig später kam Simon Zanon als dritter Gründer an Bord. Seitdem ist aus dem Gründertrio ein Team geworden, das zusammenhält und stetig wächst.
Bei uns arbeitet niemand für sich allein — wir ziehen alle an einem Strang und kennen unsere Mission. Genau darum zeigen wir hier, wer wir sind. Denn KI, der man vertrauen soll, braucht Menschen, die man kennt.

Unsere Vision
Europa besitzt seine Intelligenz, statt sie zu mieten.
KI, die man nicht versteht, kann man nicht verantworten.
Was existenziell ist, gibt man nicht aus der Hand.
KI ist kein Selbstzweck. Ihr Wert ist die Arbeit, die sie erledigt.
Die einzige Programmiersprache, die jeder beherrscht, ist die eigene Sprache.
Die ganze Geschichte
Wie aus einer Idee unsere eigene Plattform wurde.
Ivan Dukic und Jeremias Fuchs beschäftigen sich mit einer Frage, die damals kaum jemand stellte. Lassen sich große Sprachmodelle auf eigener Hardware betreiben und auf eigene Daten trainieren? Aus dieser Forschung entsteht die Idee für Localmind.
Localmind wird in Innsbruck gegründet, mit der Vision einer KI-Box im eigenen Haus. Eigene KI, eigene Daten, eigene Prozesse, ohne Umweg über ausländische Rechenzentren. Damals eine ungewöhnliche Position, heute unser Fundament.
Desktop-Hardware reicht für ernsthafte KI-Arbeit nicht aus. Wir ziehen ins Innsbrucker Rechenzentrum Karwendel und bauen eigene GPU- und VPS-Cluster auf, um Plattform und Modelle unabhängig betreiben zu können. Eine Entscheidung, die uns später einholen wird.
Die schnell gewachsene Plattform wird zusammengeführt und auf eine bewährte Open-Source-Basis gestellt, die wir für unsere Zwecke anpassen. Dazu kommt die Partnerschaft mit einem Automatisierungsanbieter. Wir lernen dabei, was unsere Kunden wirklich brauchen.
Gemeinsam mit einem DAX-Konzern starten wir ein Forschungsprojekt zu Document Intelligence. Wie liest, versteht und prüft eine KI Dokumente zuverlässig? Die Erkenntnisse daraus prägen bis heute unsere Arbeit an Verwaltungsvorgängen.
Release der zweiten Plattformgeneration mit rollenbasierten Rechten, Mandantenfähigkeit und einem eigenen Workflow-Modul. Localmind wird damit von einer Chat-Oberfläche zu einer Plattform, die größere Organisationen tragen kann.
Über hundert Organisationen im DACH-Raum arbeiten mit Localmind, im Schnitt mit 400 Mitarbeitenden. Darunter sind Unternehmen ebenso wie Behörden, in der Cloud und On-Premise. Wir bauen ein Team aus Entwicklung, Data Engineering und Beratung auf.
Wir ziehen Bilanz und treffen eine unbequeme Entscheidung. Was wir mit Localmind V3 vorhaben, braucht eine eigene Plattform. Wir beginnen die Entwicklung von Grund auf neu, zugeschnitten auf unsere Kunden und gebaut für das KI-Zeitalter.
Eine öffentlich erreichbare Testinstanz unserer Cloud-Infrastruktur war falsch konfiguriert. Diese Lücke wurde von außen ausgenutzt und ohne Vorwarnung öffentlich gemacht. Wir nahmen alle Dienste innerhalb von 30 Minuten offline.
Gemeinsam mit Cybersecurity-Experten und IT-Forensikern arbeiten wir den Angriff intern wie extern lückenlos auf. Eine Datenexfiltration ist nicht nachweisbar, die On-Premise-Systeme unserer Kunden waren nicht betroffen. Die Prüfungen der Datenschutzbehörden werden daraufhin ohne weitere Maßnahmen abgeschlossen.
Wir geben den eigenen Serverbetrieb vollständig auf. Localmind läuft künftig On-Premise bei unseren Kunden oder in zertifizierten Partner-Rechenzentren. Dazu kommen feste Partnerschaften für Cybersecurity und Recht. On-Prem first wird zum Prinzip.
Elf bayerische Landratsämter entwickeln V3 gemeinsam mit uns an echten Vorgängen weiter. Bestandskunden testen die Plattform über Monate in der Beta, die Sicherheit prüfen wir mit externem Pentesting. Mit Entrovy starten wir zudem das Projekt EU-AI-Act-Compliance.
Der volle Release der neu gebauten Plattform. Im Zentrum stehen KI-Coworker, die ganze Vorgänge übernehmen, lückenlose Nachvollziehbarkeit und der Betrieb in der eigenen Infrastruktur. Gebaut für die Arbeit, die in Verwaltungen tatsächlich anfällt.
Wir gewinnen SVA als Partner, einen der größten IT-Systemintegratoren Deutschlands. Ein Schritt, der zeigt, dass souveräne KI aus Europa kein Nischenthema mehr ist.
F&E vor der Gründung
Die Gründung der Localmind GmbH
Eigene Infrastruktur
Konsolidierung
Forschung mit der Industrie
Localmind V2
Wachstum
Die Entscheidung für V3
Der Angriff
Aufarbeitung
Konsequenz
Co-Innovation mit 11 Landratsämtern
Full Release Localmind V3
SVA-Partnerschaft
Unsere Mission
Souveränität, die nicht beim Server endet.
Wer die Modelle nicht besitzt, die sein Wissen verarbeiten, mietet am Ende seine eigene Zukunft. Und zwar von Anbietern, die morgen andere Regeln, andere Preise oder andere Prioritäten haben können. Deshalb sind wir überzeugt, dass Europa seine Intelligenz besitzen muss, statt sie zu mieten.
Diese Überzeugung treibt uns an und gibt die Richtung vor, in die wir Schritt für Schritt arbeiten. Sie ist ein Weg, kein Versprechen. Wir sind noch nicht am Ziel. Aber wir wissen, wohin.
In diesem Sinne,
Jeremias Fuchs, CEO
Ivan Dukic, CTO
Simon Zanon, CPO / COO




